Gemeinsam entdecken · für zwei neugierige Menschen

Du weißt etwas.
Ich auch.

Ein Kind und ein Erwachsener, zwei Freunde oder Menschen aus verschiedenen Generationen: Ihr könnt voneinander lernen. Drei kleine Aufgaben geben euch einen Anfang.

Ihr braucht keine Bewertung und keinen Zeitdruck. Helft auf Wunsch, lasst einander ausprobieren und überspringt, was gerade nicht passt.

01 · 5–10 Minuten · zu zweit

Du zeigst. Ich frage. Dann tauschen wir.

Wählt etwas Kleines, das eine Person schon kann: eine Papierfigur falten, einen Knoten binden oder ein Wort in einer anderen Sprache aussprechen.

  1. Die erste Person erklärt den Handgriff, die zweite probiert und darf nachfragen.
  2. Die zweite Person erklärt ihn nun zurück. Was war hilfreich, welcher Zwischenschritt fehlte?
  3. Tauscht die Rollen mit einem anderen kleinen Können. Jede Person darf etwas zeigen.

Zum Schluss: Welche Erklärung hat dir geholfen: Worte, Vormachen oder selbst probieren?

02 · 15 Minuten · zu zweit

Zwei Ideen. Eine Papierbrücke.

Ihr braucht zwei gleich hohe Bücher, ein Blatt Papier und fünf kleine Papierkugeln.

  1. Vermutet zunächst unabhängig: Trägt ein flaches oder ein gefaltetes Blatt mehr? Begründet eure Ideen.
  2. Eine Person baut, die andere beobachtet und zählt. Testet beide Formen bei gleichem Buchabstand und mit denselben Kugeln.
  3. Tauscht die Aufgaben und verändert genau eine Sache. Erzählt euch, was ihr wirklich beobachtet habt.

Zum Schluss: Was würdet ihr beim nächsten Versuch beibehalten?

03 · 10 Minuten · zu zweit

Wie hast du das gelernt?

Ihr braucht nur einander. Unterschiedliche Altersgruppen können verschiedene Erfahrungen mitbringen; wer mehr weiß, hängt vom Thema ab.

  1. Fragt einander: Was hast du früher gelernt, das dir heute noch hilft? Jede Person wählt selbst, was sie erzählen möchte.
  2. Sucht einen Unterschied und eine Gemeinsamkeit zwischen euren Lernwegen. Fragt nach einem konkreten Beispiel.
  3. Zeigt euch einen kleinen Tipp aus eurem Alltag und probiert ihn aus. Tauscht anschließend die Rollen.

Zum Schluss: Welche Frage möchtest du beim nächsten Gespräch stellen?