Entdecken und Orientieren

Ein Vorhaben. Viele Lernwege.

Du möchtest Brot backen lernen. Wie du dabei vorgehst, kann ganz unterschiedlich aussehen.

Ein Brot. Unterschiedliche Zugänge.

Die folgenden Situationen sind Beispiele. Sie zeigen, wie Lernwege im selben Vorhaben zusammenkommen können.

In der Ausbildung

Du lernst das Backhandwerk in einem geregelten Ausbildungsgang. Betrieb und Berufsschule geben einen Rahmen; am Ende steht eine Prüfung.

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In einem freiwilligen Kurs

Du besuchst einen Brotbackkurs. Eine Kursleitung begleitet die Schritte, und ihr besprecht eure Ergebnisse.

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Mit einem vertrauten Menschen

Du backst zusammen mit jemandem, der Erfahrung hat. Beim gemeinsamen Tun erfährst du, woran sich ein Teig beurteilen lässt.

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Mit einem eigenen Plan

Du wählst ein Rezept aus einem Buch, probierst es und hältst fest, was du beim nächsten Mal verändern möchtest.

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Mit einer Erklärung im Netz

Ein Video zeigt dir einen Handgriff. Du hältst an, probierst ihn selbst und prüfst bei Unklarheiten eine weitere Erklärung.

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Mit den eigenen Händen

Du beobachtest, wie sich der Teig beim Kneten verändert. Das Tun gibt dir Rückmeldung, die ein Text allein nicht liefern kann.

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Du musst dich nicht für einen Weg entscheiden.

Du kannst ein Video ansehen, mit einem Freund backen und später einen Kurs besuchen. „Digital“ beschreibt hier das verwendete Medium, „praktisch“ das eigene Tun und „non-formal“ den organisierten Kursrahmen.

Die Begriffe beantworten also unterschiedliche Fragen. Sie sind keine Schubladen, in die jede Erfahrung nur einmal passen darf.

Und dein eigenes Vorhaben?

  1. Wähle etwas, das du gern können möchtest.
  2. Überlege, was du allein ausprobieren und wobei dir ein Mensch helfen könnte.
  3. Starte mit einem Weg und ergänze einen zweiten, wenn dir etwas fehlt.
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